Was Männer gar nicht leiden können

Um Männer von sich zu überzeugen, bringt es herzlich wenig, sich zu verbiegen und zu verstellen. Irgendwann tritt das wahre Gesicht zutage. Spätestens dann bricht das mühsam errichtete Kartenhaus in sich zusammen. Deshalb gilt seit jeher: Natürlichkeit ist Trumpf. Das heißt auch, sich so zu präsentieren, wie man, Pardon, Frau eben ist – inklusive aller kleinen Schwächen und Makel. Nichtsdestotrotz sollten Frauen ab und an auf die Bremse treten. Denn bei einigen typisch weiblichen Eigenschaften würden sich Männer am liebsten die Haare raufen.

Ohne Punkt und Komma zu plappern, ist eine dieser Eigenschaften, mit denen Frauen Männer auf die Palme bringen können. Um es einmal ganz drastisch auszudrücken: Derlei (Selbst)Gespräche werden – selbstverständlich nur hinter vorgehaltener Hand – als Geschnatter bezeichnet, zumal es relativ schwer ist, einen roten Faden zu finden. Und selbst wenn Männer zu Wort kommen, müssen sie damit rechnen, dass ihnen mangelndes Verständnis vorgeworfen wird. Kein Wunder, dass er in dem Fall lieber seine Ruhe haben möchte.

Gefährlich wird es für Männer auch, wenn Frauen plötzlich fragen, ob sie dicker geworden sind oder ob das Ex-Betthäschen vielleicht hübscher war. Gleich, wie ein Mann darauf reagiert: Das Fettnäpfen ist immer trittbereit. Aus dem Grund mögen Männer das Heischen nach Bestätigung nicht sonderlich. Gleiches gilt für Frauen, die alle Männer in eine Schublade stecken, Stereotypen wie „Männer haben nur Sex im Kopf“ von sich geben, nur die eigenen Interessen sehen oder mitten im Spiel einfach aufhören. Und wenn Frauen nach wie glauben sollten, dass sie sich nur naiv genug anstellen oder auf die Tränendrüse drucken müssen, um ihren Willen durchzusetzen: Männer sind auch ohne diese Getue durchaus bereit, Kompromisse einzugehen und ihre Macken zu akzeptieren.

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