Fremdgänger entlarven

Gigolos lieben Frauen. Und wenn eine nicht reicht, hat er halt zwei oder drei. Solange die Damen nichts voneinander wissen, ist er aus dem Schneider und kann seinem Vergnügen frönen. Pech nur, dass Frauen über weibliche Intuition verfügen. Dieses Radar schlägt irgendwann an, sorgt für ein komisches Gefühl in der Magengegend und schärft den Blick für Details, denen sonst nur wenig Beachtung geschenkt wird. Darunter ist dann vermutlich auch eines der Zeichen, die darauf hindeuten, dass er tatsächlich in anderen Betten wildert.

Laut eines Netzwerks von Privatdetektiven aus den USA, fällt ein Fremdgänger am ehesten dadurch auf, dass er plötzlich deutlich mehr oder viel weniger Lust und Zärtlichkeit an den Tag legt. Reicht dieser Hinweis noch nicht aus, um den Verdacht zu bestätigen, sollten Frauen ihren Blick oder vielmehr ihren Ohren auf sein Handy richten. Nein, es geht nicht darum, heimlich SMS zu lesen oder Anruflisten zu kontrollieren. Es reicht schon, darauf zu achten, wie er bei Anrufen reagiert. Geht er ständig aus dem Zimmer, gilt das als Alarmsignal. Ebenso, wenn das Handy nicht mehr klingelt, sondern auf stumm geschaltet wird.

Punkt drei auf der Liste: Er macht sich hübsch. Dagegen ist nichts einzuwenden. Doch wenn der Mann vorher weniger Zeit im Bad verbrachte und nur selten Klamotten kaufte, hat der Wandel sicherlich einen Grund – meist in Form einer anderen Frau, der er imponieren möchte. Weitere Anzeichen, die sie hellhörig werden lassen sollten, sind veränderte Computergewohnheiten – zum Beispiel ein passwortgeschützter Zugang –, der Umstand, dass er plötzlich jeden Tag länger arbeiten muss, einen neuen Duft an sich hat, auf Kritik extrem gereizt reagiert, sogar von Trennung spricht, und seine Freunde plötzlich ein anderes Verhalten an den Tag legen. Generell gilt zwar: Ein gewisses Grundvertrauen sollte jeder Beziehung zugrunde liegen – nur bitte nicht mit rosaroter Brille auf der Nase.

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