Nackte Tatsachen

Wenn sich zu den Schmetterlingen im Bauch die pure Lust gesellt, dreht sich bei vielen Frauen das Gedankenkarussell rund um den eigenen Körper. Ist mein Busen schön genug? Hängt mein Hintern? Was sagt er wohl zu meinem Bauch? Dann ist sie wieder da: die Unsicherheit. Weg damit. Denn im Bett interessiert es Männer erst einmal herzlich wenig, ob alles perfekt oder hier und da ein Speckröllchen zu sehen ist. Wenn überhaupt, machen sich die Herren der Schöpfung Gedanken über sich selbst und hoffen, ihr Stehvermögen reicht, um sie glücklich zu machen.

Männer denken rein statistisch zwar rund 18 Mal am Tag an Sex. Im Bett schaltet das Gehirn dann aber weitgehend auf Sparflamme und gibt es nur wenige Dinge, die ihn tatsächlich interessieren. Kleine körperliche Makel oder Abweichungen von nicht nachvollziehbaren Normen gehören ganz bestimmt nicht dazu. Frauen sollten also eine gesunde Einstellung zum eigenen Körper an den Tag legen und die Sorgen über Cellulitis und Konsorten ad acta legen. Vorbild könnte Pamela Anderson sein. Sie sagt: „Ich ziehe mich so gerne aus, weil ich mich nackt viel schlanker fühle.“

Generell gilt zwar auch beim Sex: Das Auge isst mit. Doch gerade wenn es zur Sache geht, konzentrieren sich Männer ganz gewiss nicht auf den Bauch oder die Unterarme der Partnerin. In dem Moment sind andere Regionen und Körperteile viel spannender. Dann werden Männer gewissermaßen wieder zum Kleinkind und ist es auch nicht sonderlich relevant, ob der Busen von der Natur oder dem Chirurgen geformt wurde. Über eines können Männer allerdings gar nicht hinwegsehen: Wenn sie irgendwo auf dem Körper der Frau, die sie gerade verwöhnen, den Namen des Ex finden. Dann dreht sich auch beim ihm das Gedankenkarussell. Ansonsten muss sie sich kaum Gedanken machen. Was nicht heißt, dass Frauen gar nicht auf ihren Körper achten sollten.

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