Millionäre ködern

Männer, die gut aussehen, gibt es viele. Männer, die glauben, unwiderstehlich zu sein, noch mehr. Den Unterschied erkennen Frauen dank ihres feinen, wenngleich sehr individuell gepolten Radars. Bei einigen Damen – vielleicht auch ein paar mehr – bedarf es jedoch nicht zwangsläufig einer passablen Optik. Damit ihr Spürsinn Alarm schlägt, muss weniger die Hose, sondern vielmehr das Portemonnaie bestens bestückt sein. Irina gehört zu dieser Spezies und hat der „Bild“ verraten, wie sich Frauen einen Millionär angeln.

Damit die 41-Jährige überhaupt aktiv wird, sollte der Auserwählte mindestens 30 Millionen Euro auf der hohen Kante haben. Jeder Cent weniger macht Männer aus ihrer Sicht zu „armen Schluckern“. Sie müssen schließlich noch arbeiten, um einen gewissen Lebensstandard halten zu können. Für den einfachen Gigolo und jeden Mann, der mit Muskelkraft oder Hirnschmalz die Familie ernährt, ein Schlag ins Gesicht. Was die Herren trösten dürfe: Im Teich tummeln sich genug Frauen, die auf wichtigere Werte stehen.

Wenn es denn ein Multi-Millionär sein soll, empfiehlt Irina Zurückhaltung, sobald ein wohlhabender Mann auf dem Radar auftaucht. Das gilt insbesondere für den Sex. Lande man zu schnell in den Federn, verflüchtige sich der Reiz des Neuen. Stattdessen gelte es, den Mann hinzuhalten und eine gewisse Spannung aufzubauen. Geht es dann zur Sache, bitte nicht wie ein Pornostar agieren, sondern sich eher unerfahren geben. Gleichwohl müsse das Feuer der Lust mit immer neuen Ideen geschürt werden, um den Mann von sich abhängig zu machen.

Verfestigen sich die anfangs eher lustvollen Bande, haben Frauen den ersten Schritt geschafft. Um den reichen Mann an ihrer Seite halten zu können, darf der Honig ruhig etwas dicker um den Bart geschmiert werden. Dem Herrn (und Gebieter) immer wieder zu bestätigen, der Beste zu sein, und ihm stets recht geben, sind zwei der Grundregeln von Irina.

Dafür erwartet sie dann allerdings auch die entsprechenden Gegenleistungen. Einen Blowjob bemisst sie mit Schmuck im Wert von 20.000 Euro. Die härteren Spiele mit Fesseln und Co. sollten ihm 50.000 Euro wert sein – wohlgemerkt in einer festen Beziehung und nicht in der Konstellation Hure-Freier. Übrigens: Frauen, die auf einen Millionär aus sind, sollten es bei Aktionärsversammlungen, in Wellness-Kliniken und mittags in teuren Lokalen versuchen.

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