Das denkt der Gigolo im Bett

Das denkt der Gigolo im Bett

Selbstbewusst, gut aussehend, der perfekte Liebhaber. Das übliche Klischee vom Gigolo kommt völlig ohne das Wort „Selbstzweifel“ aus. Doch spätestens, wenn es zur Sache geht, rattert auch im Kopf der Vorzeige-Männer die Gedanken-Achterbahn.

Nach außen hin mag der Gigolo gelassen wirken. Doch schon vor dem Sex sendet das Hirn erste Signale, die schlimmstenfalls mit einem Hänger enden. Was so alles im Kopf der Herren vorgeht, haben Dating-Blogger und Experten zusammengefasst. Die Geständnisse beweisen, dass im Grunde genommen jeder unsicher ist, ob er den Erwartungen entspricht. Männer überlegen zum Beispiel, was sie alles falsch machen könnten und ob sie lange genug durchhalten. Sorgen sich Frauen über mögliche Figurprobleme, fürchten Männer eine mangelhafte Performance ihrerseits.

Beim Akt schweifen die Gedanken der Männer dann ganz bewusst ab. Nicht, weil die Frau nicht gefällt oder die Herren nur halbherzig bei der Sache sind. Um nicht zu früh den Gipfel der Lust zu erklimmen, entfernen sie sich gedanklich von der Gespielin. Sie bleibt zwar stets im Fokus der Aufmerksam. Doch halbsekündlich denkt der Gigolo an Dinge, die eher abturnen. Die übrige Zeit werden die Brüste der Frau bestaunt, darüber nachgedacht, was man mit dem Bein machen könnte und wie sie beim Liebesspiel reagiert.

Rollt er sich anschließend auf die Seite, melden sich die Ur-Instinkte zu Wort. Rundum zufrieden – ein Gefühl, das Hormone noch weiter befeuern – schlafen viele Männer einfach ein. Arbeit und Sex machen müde. Das Nickerchen ist also keine böse Absicht, sondern dient dazu, neue Energie zu tanken. Und wenn der Mann nicht gleich einschlummert, bekommt er Hunger und Durst. Füttert die Herzensdame ihren Gigolo nach dem Sex mit kleinen Leckereien, geht die Liebe im wahrsten Sinne des Wortes durch den Magen.

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